Allgemeine Geschäftsbedingungen

Für Werbung auf MyLockers24 Boxen
Digitale Abhol- und Übergabestationen in Form von Schließfachsystemen

I. Vertragsgegenstand

(1) Gegenstand der AGB sind Verträge mit der Adonbox Media GmbH, Fischhausstr. 15 b, 01099 Dresden, („Auftragnehmer“) über die Durchführung von Plakatmedien-Werbung auf Werbeflächen digitaler Abhol- und Übergabestationen in Form von Schließfachsystemen unter der Bezeichnung „MyLocker24 Boxen“.

(2) Als Werbeflächen gelten:

die Außenseiten der MyLocker24Boxen; die überlassene Fläche umfasst im Regel-fall die Vorderfront mit einem Flächenmaß zwischen 8 und 10 qm; je nach Platzangebot und Standortbeschaffenheit können auch die Stirnseiten (links/rechts) sowie die Rückseite genutzt werden.

(3) Die Plakatmedien-Werbung an den Außenseiten der MyLocker24 Boxen erfolgt durch Aufbringung einer Werbefolie mit den darauf abgebildeten Werbemotiven. Der Vertrag umfasst die entgeltliche Herstellung der Werbemotive, Anbringung und Pflege der Werbefolien sowie ggf. deren Erneuerung bzw. Ausbesserung bei Beschädigungen während der vereinbarten Vertragslaufzeit durch den Auftragnehmer.

(4) Die MyLocker24 Boxen werden überwiegend an Tankstellen und Einkaufs- oder Handelszentren aufgestellt („Werbestandorte“).

II. Auftragserteilung und -annahme

(1) Der Vertrag kommt zustande, indem der auftraggebende Unternehmer („Auftraggeber“) das vom Auftragnehmer bereitgestellte „Auftragsdatenblatt“ unterzeichnet und der Auftragnehmer diesen Auftrag ebenfalls durch schriftliche Erklärung (Unterzeichnung) annimmt. Angebote des Auftragnehmers sind ohne seine schriftliche Unterzeichnung nicht bindend.

(2) Handelt eine Agentur / Mittler („Vertreter“) im Namen und im Auftrag eines Auftraggebers, so kommt der Vertrag zwischen dem Vertreter und dem Auftragnehmer zustande, wenn nichts anderes ausdrücklich bei der Auftragserteilung erklärt wird. Tritt der Wille, in fremdem Namen zu handeln, nicht erkennbar hervor, so ist der Vertreter der Auftragge-ber. Forderungen des Vertreters gegen seinen Auftraggeber aus dem zwischen ihnen geschlossenen Werbeverträgen, deren Gegenstand die Beauftragung des Auftragnehmers ist, werden in jedem Falle mit Vertragsschluss an den Auftragnehmer abgetreten. Der Auftragnehmer nimmt diese Abtretung hiermit an (Sicherungsabtretung).

(3) Die Auftragsdatenblätter konkretisieren die Anzahl, Größen, Platzierungswünsche, Werbestandorte, Bildmotive, Kosten sowie sonstige erforderliche Vereinbarungen.

(4) Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, Aufträge ganz oder teilweise abzulehnen, wenn die Werbung gegen das Gesetz oder die guten Sitten verstößt, die verfassungsgemäße Ordnung verunglimpft oder gefährdet (z. B. politische, rassistische, weltanschauliche oder religiös extremistische, pornographische, diskriminierende oder anderweitig geset-zeswidrige, verfassungswidrige oder sittenwidrige Inhalte), mit der Menschenwürde nicht zu vereinbarende (z. B. diskriminierende) Darstellungen und Aussagen beinhaltet oder nicht unter der Berücksichtigung der geltenden rechtlichen, technischen und sonstigen Vorschriften oder sachlich gerechtfertigten Grundsätzen des Auftragnehmers durchgeführt werden kann.

(5) Eine Übertragung von Rechten und Pflichten aus dem Vertrag oder des Vertrags selbst auf Dritte bedarf der vorherigen Zustimmung des Auftragnehmers. Der Auftragnehmer ist aber ohne Zustimmung berechtigt, die Erledigung vertraglicher Pflichten auf Dritte zu übertragen, insbesondere die Herstellung und Anbringung der Werbefolien; gegenüber dem Auftraggeber bleibt der Auftragnehmer jedoch verpflichtet.

(6) Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers sind für dieses Vertragsverhältnis mit dem Auftragnehmer ausgeschlossen.

III. Vertragslaufzeit

Die Dauer der Werbetätigkeit richtet sich nach der gesondert auf der Internetseite bereitgestellten Preismatrix. Davon abweichende Vertragslaufzeiten sind ausdrücklich auf dem Auftragsdatenblatt schriftlich mit Zustimmung des Auftragnehmers festzuhalten. Aus technischen Gründen (z.B. bei Sonn- oder Feiertag am gebuchten Veröffentlichungstermin) kann die Plakatierung geringfügig (bis zu 3 Tage) früher oder später beginnen bzw. enden. Kompensationsansprüche aus diesem Grund bestehen nicht.

IV. Werbemittel

(1) Der Auftragnehmer stellt für die vertragsgemäße Erfüllung der Plakatmedien-Werbung die im Vertrag vereinbarte Anzahl an Werbefolien mit den Werbemotiven her (einschließlich Ersatzmenge 10 %) und bringt diese rechtzeitig an den vereinbarten Werbestandorten und Werbeflächen auf den MyLocker24 Boxen an. Sowohl die Herstellung der Werbefolien als auch deren Anbringung an den MyLockers24 Boxen erfolgt entgeltlich. Die Kosten für die Anbringung / Veröffentlichung der Werbefolien werden auf den Rechnungen gegenüber dem Auftraggeber neben den Kosten für die Herstellung / Produktion / Erzeugung / Anfertigung / Fabrikation der Werbemotive und Werbefolien gesondert ausgewiesen.

(2) Der Auftraggeber hat dem Auftragnehmer spätestens bis 15 Arbeitstage vor Herstellungs-beginn der Werbefolien die Werbemotive verbindlich freizugeben. Bei standortbezogenen Motivauswahlen von mehr als 10 unterschiedlichen Werbemotiven sind diese in einer geeigneten Übersicht dem Auftragnehmer elektronisch zur Verfügung zu stellen.

(3) Kann der Auftragnehmer den Vertrag nicht oder nicht fristgemäß durchführen, weil die Werbefolien bzw. deren Werbemotive nicht, verspätet bzw. nicht in der erforderlichen Anzahl vom Auftraggeber freigegeben wurden, so entbindet das den Auftraggeber nicht von seiner Zahlungsverpflichtung. Mehrkosten, die wegen der verspäteten Freigabe anfallen, zahlt der Auftraggeber.

(4) Für den Fall, dass der Auftraggeber die auf den Werbefolien abzubildenden Werbemotive selbst herstellt und dem Auftragnehmer als Vorlage für die Bedruckung auf den Werbefolien und deren anschließende Veröffentlichung überlasst, ist der Auftraggeber allein ver-antwortlich für Form und Inhalt der Motive sowie deren urheberrechtliche und wettbewerbsrechtliche Unbedenklichkeit. Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer insofern von eventuellen Ansprüchen Dritter sowie von sämtlichen dem Auftragnehmer hierdurch entstehenden Kosten frei. Eine Prüfpflicht obliegt dem Auftragnehmer nicht.

(5) Der Auftragnehmer ist bis auf Widerruf berechtigt, die Werbemotive als Musterdruck und / oder für eigene Werbezwecke unentgeltlich zu nutzen, insbesondere sie auch in einer webbasierten Datenbank zu verwenden (Referenzen).

V. Preise

(1) Es gelten die jeweils gültigen Listenpreise des Auftragnehmers.

(2) Alle Preise verstehen sich zzgl. der jeweils geltenden Mehrwertsteuer.

(3) Eine Aufrechnung ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen zulässig.

(4) Ein Leistungsverweigerungs- oder Zurückbehaltungsrecht kann der Auftraggeber nur geltend machen, sofern der Gegenanspruch auf dem gleichen Vertragsverhältnis beruht und rechtskräftig festgestellt oder vom Auftragnehmer anerkannt ist.

VI. Zahlungsbedingungen

(1) Die Rechnungsstellung des Auftragnehmers gegenüber dem Auftraggeber erfolgt nach Freigabe der vom Auftragnehmer hergestellten Werbemotive und im Voraus der Werbetätigkeit. Für die Rechtzeitigkeit der Zahlung ist der Tag des Geldeinganges entscheidend. Der Auftragnehmer behält sich vor, Rechnungen elektronisch an den Auftraggeber zu versenden.

(2) Gerät der Auftraggeber mit seinen Zahlungsverpflichtungen mehr als 14 Tage in Verzug oder erlangt der Auftragnehmer Kenntnis von begründeten Zweifeln an der Zahlungsfähigkeit des Auftraggebers, so ist der Auftragnehmer berechtigt, auch während der Vertragslaufzeit die weitere Durchführung des Vertrages ohne Rücksicht auf ein ursprünglich vereinbartes Zahlungsziel von der Vorauszahlung des Betrags und von dem Ausgleich offen-stehender Rechnungsbeträge abhängig zu machen, ohne dass hieraus dem Auftraggeber irgendwelche Ansprüche gegen den Auftragnehmer erwachsen.

VII. Konkurrenzausschluss

Der Ausschluss von Wettbewerbern des Auftraggebers wird nicht zugesichert. Der Auftragnehmer wird aber nach Möglichkeit versuchen, ähnliche Werbetätigkeiten für Wettbewerber des Auftraggebers nicht unmittelbar nebeneinander anbringen.

VIII. Haftung

(1) Schadensersatzansprüche wegen Pflichtverletzung bestehen nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit des Auftragnehmers. Eine Haftung für leichte Fahrlässigkeit des Auftragnehmers ist ausgeschlossen. Diese Einschränkung gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie bei der Verletzung wesentlicher Vertrags-pflichten.

(2) Gegenüber Kaufleuten ist die Haftung für Sach- und Vermögensschäden bei grober Fahrlässigkeit des einfachen Erfüllungsgehilfen – außer bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten – auf den vertragstypischen vorhersehbaren Schaden beschränkt.

(3) Eine Haftung für mittelbare Schäden, insbesondere entgangenen Gewinn, ist ausgeschlossen.

(4) Der Auftragnehmer haftet nicht für die (teilweise) Nichtausführung, Verzögerung, Unterbrechung oder vorzeitige Beendigung des Anbringens / Veröffentlichens (vereinzelter) Werbefolien an den MyLockers24 Boxen aus Gründen, die er nicht zu vertreten hat (z.B. Streik, höhere Gewalt, Bau- und Abrissmaßnahmen, die von Behörden durchgeführt oder verfügt oder vom Eigentümer des Werbestandortes durchgeführt werden). Sofern der Auftragnehmer die Nichtausführung, Verzögerung, Unterbrechung oder vorzeitige Beendigung zu vertreten hat, wird der Auftragnehmer dem Auftraggeber für die ausgefallene Zeit einen geeigneten Ersatz-Werbestandort anbieten. Sofern der Werbezweck an dem Ersatz-Werbestandort nicht erreicht werden kann, wird dem Auftraggeber die für die ausgefallene Zeit bereits gezahlte Vergütung zurückerstattet. Darüberhinausgehende Ersatzansprüche stehen dem Auftraggeber nicht zu.

(5) Offensichtliche Mängel an den Werbefolien sind unverzüglich nach Kenntniserlangung von dem Mangel, spätestens jedoch bis 1 Monat nach Beendigung der Veröffentlichung der Werbefolien gegenüber dem Auftragnehmer schriftlich geltend zu machen.

(6) Ein gleichwertiger Austausch bzw. eine Reduzierung der vertraglich vereinbarten Anzahl der Werbefolien aus Gründen, die der Auftragnehmer nicht zu vertreten hat (z.B. Streik, höhere Gewalt, Bau-/Abrissmaßnahmen, die von Behörden durchgeführt oder verfügt oder vom Eigentümer des Werbestandortes durchgeführt werden, nicht nur vorübergehende Nichterreichbarkeit des Werbeträgers) bis zu einem Umfang von bis zu 5 % der beauftragten Werbefolien bleibt vor und nach Beginn der Vertragslaufzeit vorbehalten. Für die Beschädigung von Werbefolien durch Dritte oder durch höhere Gewalt haftet der Auftragnehmer nicht.

IX. Gerichtsstand

Gerichtsstand ist, soweit zulässig, Dresden.

Stand: April 2020

I. Vertragsgegenstand

(1) Gegenstand der AGB sind Verträge mit der Adonbox Media GmbH, Fischhausstr. 15 b, 01099 Dresden, („Auftragnehmer“) über die Durchführung von elektronischer Screen-Werbung auf Werbebildschirmen an digitalen Abhol- und Übergabestationen in Form von Schließfachsystemen unter der Bezeichnung „MyLocker24 Boxen“.

(2) Als Werbeflächen gelten:

Elektronische Werbebildschirme („Wiedergabegeräte“), 46 Zoll Mindestmaß; bei Montage in der Fronseite bis zu 55 Zoll; im Regelfall an einer Stirnseite der MyLocker24 Boxen montiert.

(3) Die elektronische Screen-Werbung über die elektronischen Werbebildschirme an den My-Lockers24 Boxen erfolgt durch Wiedergabe und Abspielen von Video- bzw. Bildsequenzen („digitale Werbemittel“). Der Vertrag umfasst die Herstellung der digitalen Werbemittel, die Einspielung in die Werbebildschirme an den MyLockers24 Boxen und die Aktivie-rung/Wiedergabe/Veröffentlichung während der vereinbarten Vertragslaufzeit durch den Auftragnehmer.

(4) Die MyLocker24 Boxen werden überwiegend an Tankstellen und Einkaufs- oder Handelszentren aufgestellt („Werbestandorte“).

II. Auftragserteilung und -annahme

(1) Der Vertrag kommt zustande, indem der auftraggebende Unternehmer („Auftraggeber“) das vom Auftragnehmer bereitgestellte „Auftragsdatenblatt“ unterzeichnet und der Auftragnehmer diesen Auftrag ebenfalls durch schriftliche Erklärung (Unterzeichnung) annimmt. Angebote des Auftragnehmers sind ohne seine schriftliche Unterzeichnung nicht bindend.

(2) Handelt eine Agentur / Mittler („Vertreter“) im Namen und im Auftrag eines Auftraggebers, so kommt der Vertrag zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer zustande, wenn nichts anderes ausdrücklich bei der Auftragserteilung erklärt wird. Tritt der Wille, in fremdem Namen zu handeln, nicht erkennbar hervor, so ist der Vertreter der Auftragge-ber. Forderungen des Vertreters gegen seinen Auftraggeber aus dem zwischen ihnen ge-schlossenen Werbeverträgen, deren Gegenstand die Beauftragung des Auftragnehmers ist, werden in jedem Falle mit Vertragsschluss an den Auftragnehmer abgetreten. Der Auftragnehmer nimmt diese Abtretung hiermit an (Sicherungsabtretung).

(3) Den Auftragsdatenblättern wird eine konkrete Übersicht mit der Anzahl, den Größen, Veröffentlichungszeiten, Platzierungswünschen, Werbestandorten, Motiven der Werbemittel, Kosten sowie sonstigen erforderlichen Vereinbarungen beigefügt.

(4) Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, Aufträge ganz oder teilweise abzulehnen, wenn die Werbung gegen das Gesetz oder die guten Sitten verstößt, die verfassungsgemäße Ordnung verunglimpft oder gefährdet (z. B. politische, rassistische, weltanschauliche oder religiös extremistische, pornographische, diskriminierende oder anderweitig gesetzeswidrige, verfassungswidrige oder sittenwidrige Inhalte), mit der Menschenwürde nicht zu vereinbarende (z. B. diskriminierende) Darstellungen und Aussagen beinhaltet oder nicht unter der Berücksichtigung der geltenden rechtlichen, technischen und sonstigen Vorschriften oder sachlich gerechtfertigten Grundsätzen des Auftragnehmers durchgeführt werden kann.

(5) Eine Übertragung von Rechten und Pflichten aus dem Vertrag oder des Vertrags selbst auf Dritte bedarf der vorherigen Zustimmung des Auftragnehmers. Der Auftragnehmer ist aber ohne Zustimmung berechtigt, die Erledigung vertraglicher Pflichten auf Dritte zu übertragen, insbesondere die Herstellung und Anbringung der Werbefolien; gegenüber dem Auf-traggeber bleibt der Auftragnehmer jedoch verpflichtet.

(6) Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers sind für dieses Vertragsverhältnis mit dem Auftragnehmer ausgeschlossen.

III. Vertragslaufzeit

Die Dauer der Werbetätigkeit richtet sich nach der gesondert auf der Internetseite bereitgestellten Preismatrix. Davon abweichende Vertragslaufzeiten sind ausdrücklich auf dem Auftragsdatenblatt schriftlich mit Zustimmung des Auftragnehmers festzuhalten. Aus technischen Gründen (z.B. Sonn- oder Feiertag am gebuchten Aushangbeginn) kann die Plakatierung geringfügig (bis zu 3 Tage) früher oder später beginnen bzw. enden. Kompensationsansprüche aus diesem Grund bestehen nicht.

IV. Werbemittel

(1) Der Auftragnehmer stellt für die vertragsgemäße Erfüllung der elektronischen Screen-Werbung die im Vertrag vereinbarten digitalen Werbemittel her und spielt diese rechtzeitig an den vereinbarten Werbestandorten und Wiedergabegeräten auf den MyLocker24 Boxen ab. Sowohl die Herstellung der Werbemittel als auch deren Einspielung in die MyLocker24 Boxen erfolgt entgeltlich. Die Kosten für die Wiedergabe und Veröffentlichung der digitalen Werbemittel werden auf den Rechnungen gegenüber dem Auftraggeber neben den Kosten für die Herstellung / Produktion / Erzeugung / Anfertigung / Fabrikation der digitalen Werbemittel gesondert ausgewiesen.

(2) Der Auftraggeber hat dem Auftragnehmer spätestens bis 15 Arbeitstage vor Veröffentlichungsbeginn die auf den Werbebildschirmen wiederzugebenden digitalen Werbemittel verbindlich freizugeben. Bei standortbezogenen Motivauswahlen von mehr als 10 unterschiedlichen digitalen Werbemitteln sind diese in einer geeigneten Übersicht dem Auftragnehmer elektronisch zur Verfügung zu stellen.

(3) Kann der Auftragnehmer den Vertrag nicht oder nicht fristgemäß durchführen, weil die digitalen Werbemittel bzw. deren Motive / Abbildungen nicht, verspätet bzw. nicht in der erforderlichen Anzahl vom Auftraggeber freigegeben wurden, so entbindet das den Auftraggeber nicht von seiner Zahlungsverpflichtung. Mehrkosten, die wegen der verspäteten Freigabe anfallen, zahlt der Auftraggeber.

(4) Für den Fall, dass der Auftraggeber die digitalen Werbemittel selbst herstellt und dem Auftragnehmer als Vorlage für die Veröffentlichung überlasst, ist der Auftraggeber allein verantwortlich für Form und Inhalt der Motive sowie deren urheberrechtliche und wettbewerbsrechtliche Unbedenklichkeit. Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer insofern von eventuellen Ansprüchen Dritter sowie von sämtlichen dem Auftragnehmer hierdurch entstehenden Kosten frei. Eine Prüfpflicht obliegt dem Auftragnehmer nicht.

(5) Der Auftragnehmer ist bis auf Widerruf berechtigt, die digitalen Werbemittel als Muster und / oder für eigene Werbezwecke unentgeltlich zu nutzen, insbesondere sie auch in einer webbasierten Datenbank zu verwenden.

V. Preise

(1) Es gelten die jeweils gültigen Listenpreise des Auftragnehmers.

(2) Alle Preise verstehen sich zzgl. der jeweils geltenden Mehrwertsteuer.

(3) Eine Aufrechnung ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen zulässig.

(4) Ein Leistungsverweigerungs- oder Zurückbehaltungsrecht kann der Auftraggeber nur geltend machen, sofern der Gegenanspruch auf dem gleichen Vertragsverhältnis beruht und rechtskräftig festgestellt oder vom Auftragnehmer anerkannt ist.

VI. Zahlungsbedingungen

(1) Die Rechnungsstellung des Auftragnehmers gegenüber dem Auftraggeber erfolgt nach Freigabe der vom Auftragnehmer hergestellten Werbemotive und im Voraus der Werbetätigkeit. Für die Rechtzeitigkeit der Zahlung ist der Tag des Geldeinganges entscheidend. Der Auftragnehmer behält sich vor, Rechnungen elektronisch an den Auftraggeber zu versen-den.

(2) Gerät der Auftraggeber mit seinen Zahlungsverpflichtungen mehr als 14 Tage in Verzug oder erlangt der Auftragnehmer Kenntnis von begründeten Zweifeln an der Zahlungsfähig-keit des Auftraggebers, so ist der Auftragnehmer berechtigt, auch während der Vertrags-laufzeit die weitere Durchführung des Vertrages ohne Rücksicht auf ein ursprünglich vereinbartes Zahlungsziel von der Vorauszahlung des Betrags und von dem Ausgleich offen-stehender Rechnungsbeträge abhängig zu machen, ohne dass hieraus dem Auftraggeber irgendwelche Ansprüche gegen den Auftragnehmer erwachsen.

VII. Konkurrenzausschluss

Der Ausschluss von Wettbewerbern des Auftraggebers wird nicht zugesichert. Der Auftragnehmer wird aber nach Möglichkeit versuchen, ähnliche Werbetätigkeiten für Wettbewerber des Auftraggebers nicht unmittelbar nebeneinander anbringen.

VIII. Haftung

(1) Schadensersatzansprüche wegen Pflichtverletzung bestehen nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit des Auftragnehmers. Eine Haftung für leichte Fahrlässigkeit des Auftragneh-mers ist ausgeschlossen. Diese Einschränkung gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie bei der Verletzung wesentlicher Vertrags-pflichten.

(2) Gegenüber Kaufleuten ist die Haftung für Sach- und Vermögensschäden bei grober Fahrlässigkeit des einfachen Erfüllungsgehilfen – außer bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten – auf den vertragstypischen vorhersehbaren Schaden beschränkt.

(3) Eine Haftung für mittelbare Schäden, insbesondere entgangenen Gewinn, ist ausgeschlossen.

(4) Der Auftragnehmer haftet nicht für die (teilweise) Nichtausführung, Verzögerung, Unter-brechung oder vorzeitige Beendigung der Widergabe/Veröffentlichung (vereinzelter) digi-taler Werbemittel an den MyLocker24 Boxen aus Gründen, die er nicht zu vertreten hat (z.B. Streik, höhere Gewalt, Bau- und Abrissmaßnahmen, die von Behörden durchgeführt oder verfügt oder vom Eigentümer des Werbestandortes durchgeführt werden). Sofern der Auftragnehmer die Nichtausführung, Verzögerung, Unterbrechung oder vorzeitige Be-endigung zu vertreten hat, wird der Auftragnehmer dem Auftraggeber für die ausgefallene Zeit einen geeigneten Ersatz-Werbestandort anbieten. Sofern der Werbezweck an dem Er-satz-Werbestandort nicht erreicht werden kann, wird dem Auftraggeber die für die ausge-fallene Zeit bereits gezahlte Vergütung zurückerstattet. Darüberhinausgehende Ersatzan-sprüche stehen dem Auftraggeber nicht zu.

(5) Offensichtliche Mängel an den digitalen Werbemitteln oder Wiedergabegeräten an den MyLocker24 Boxen sind unverzüglich nach Kenntniserlangung von dem Mangel, spätestens jedoch bis 1 Monat nach Beendigung des Aushanges gegenüber dem Auftragnehmer schriftlich geltend zu machen.

(6) Ein gleichwertiger Austausch bzw. eine Reduzierung der vertraglich vereinbarten Anzahl der Wiedergabe der digitalen Werbemittel aus Gründen, die der Auftragnehmer nicht zu vertreten hat (z.B. Streik, höhere Gewalt, Bau-/Abrissmaßnahmen, die von Behörden durchgeführt oder verfügt oder vom Eigentümer des Werbestandortes durchgeführt wer-den, nicht nur vorübergehende Nichterreichbarkeit des Werbeträgers) bis zu einem Um-fang von bis zu 5 % der bestellten Wiedergaben bleibt vor und nach Beginn der Vertrags-laufzeit vorbehalten. Für die Beschädigung von Wiedergabegeräten durch Dritte oder durch höhere Gewalt und damit verbundener einzelner Wiedergabeausfälle der digitalen Wer-bemittel haftet der Auftragnehmer nicht.

IX. Gerichtsstand

Gerichtsstand ist, soweit zulässig, Dresden.

Stand: April 2020

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